Digitaler Do-no-Harm-Workshop

Der Do-no-Harm-Ansatz ermöglicht eine konfliktsensible Analyse von Projekten in der Entwicklungszusammenarbeit und Humanitären Hilfe. Der Workshop soll in das Konzept einführen, eine erste projektbezogene Anwendung ermöglichen und die Reflektion des Ansatzes für die eigene Arbeit der Teilnehmenden befördern.

22. Außenpolitische Jahrestagung – Auf dem Weg zu einer neuen Klima-Außenpolitik (2)

EU-China-Beziehungen im Schatten der Klimakrise Ist es möglich, mit China in der Klimapolitik zu kooperieren und gleichzeitig Peking in anderen Politikbereichen einzuschränken – zum Beispiel in Menschenrechts- und Wirtschaftsfragen? Wie wird sich der EU Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) auf die künftigen Beziehungen zwischen der EU und China auswirken? Was ist der chinesische Weg zu […]

Die NATO und Russland an einem Tisch: Deeskalation im Ukraine-Konflikt?

Reihe „Weltweit: Gespräche über Entwicklungen & globale Krisen“ Teil 1: Ukraine Um einen Krieg in der Ukraine zu verhindern, folgt diesen Monat eine internationale Verhandlung auf die nächste: diplomatische Gespräche zwischen Unterhändlern von den USA und Russland, ein Treffen der EU-Verteidigungsminister*innen und die Wiederbelebung des NATO-Russland-Rats. Wie erfolgreich sind diese Bestrebungen einen weiteren Truppenaufmarsch Russlands […]

Menschenrechte als Weltbürger*innenrechte

Der Utopische Raum. Franziska Martinsen, Politikwissenschaftlerin an der Leibniz Universität Hannover über das Recht auf Teilhabe jenseits nationalstaatlicher Zugehörigkeit Der aktuelle Menschenrechtsdiskurs ist zweischneidig: Einerseits steht er für emanzipatorische Ziele, andererseits werden gerade unter dem Banner der Menschenrechte Kriege geführt, die zur Stabilisierung der herrschenden Weltordnung beitragen. Was muss geschehen, um die Menschenrechte von ihrer […]

Wie im Westen so auf Erden?

Der Utopische Raum. Aram Ziai, Politikwissenschaftler an der Universität Kassel über dekoloniale Alternativen zur herrschenden Entwicklungspolitik Das herkömmliche Konzept von „Entwicklung“ und „Unterentwicklung“ gründet sich auf eine „Erfindung“, die Mitte des 20. Jahrhunderts aufkam, um die formal unabhängig werdenden Kolonien in Abhängigkeit zu halten. Das koloniale Überlegenheitsdenken, das in ihm zum Ausdruck kommt, ist bis […]

Gedenken für die Gegenwart – Der Genozid an den Armenier*innen

Der Utopische Raum. Kollektiv Ararat, Jeanette Ehrmann, Elke Sh. Hartmann und Veronika Zablotsky im Gespräch Bereits über hundert Jahre liegt die gewaltsame Verfolgung und Ermordung von Armenier*innen und anderen christlichen Minderheiten im Osmanischen Reich zurück. Die Erinnerung an die Ereignisse sowie an das armenische Leben vor und nach dem Genozid verbinden bis heute die globale […]

Die Welt lesbar machen

Der Utopische Raum. Wege zu einem literarischen Kosmopolitismus mit Hadija Haruna-Oelker, Journalistin, Haytham El-Wardany, Schriftsteller, Sandra Hetzl, Agentin für arabische Literatur, Ilija Trojanow, Schriftsteller u.a. Literatur schafft Verbindungen. Sie bringt Zusammenhänge zwischen Kolonialismus und Rassismus, ökologischen Krisen und Ausbeutung des Globalen Südens sowie Strukturen von Diskriminierung ebenso zur Sprache wie die Suche nach alternativen Gesellschafts- […]

Zentralamerika: Eine Region als Beute

Von korrupten Eliten, Gewalt und sozialen Bewegungen. Veranstaltung im Rahmen der Nürnberger Lateinamerikawoche mit Moritz Krawinkel. Vor Ort und online. Die Länder Zentralamerikas sind geprägt von Armut und Perspektivlosigkeit, Korruption, Gewalt und Straflosigkeit. Das ist gewollt von den politischen und ökonomischen Eliten, die „ihre“ Länder vor allem als Objekte der Ausbeutung betrachten. Welche Verflechtungen wirtschaftlicher […]