Date

Apr 29 2021

Time

19:30 - 21:00
medico international

Vulnerabilität, Resilienz und Widerstand – eine globale Perspektive

Welche Formen des Widerstands erleben die medico-Partner*innen angesichts der Verschärfung intersektionaler Ungleichheiten in der Pandemie? Vortrag von Julia Manek und Usche Merk.

Die Pandemie hat gezeigt, dass wir alle vulnerabel sind. Damit spüren selbst Menschen im „sicheren Europa“, wie zerbrechlich ihre Lebensgrundlagen – insbesondere der eigene Körper – sind. Ist nun Vulnerabilität die „menschliche Sollbruchstelle“, deren Leugnung Widerstand verhindert und stattdessen dafür sorgt, dass man sich selbstoptimiert, „resilient“ mit den Verhältnissen arrangiert?

Obwohl die „neue Normalität“ der Pandemie gezeigt hat, dass „wir alle“ vulnerabel sind, wurde im postkolonialen Kapitalismus immer schon Zugang zu diversen Sicherungssystemen verwehrt. Viele Menschen im Globalen Süden müssen quasi schon beim morgendlichen Aufstehen Widerstand leisten. Welche Formen des Widerstands erleben die medico-Partner*innen angesichts der Verschärfung intersektionaler Ungleichheiten in der Pandemie – jenseits von „survival economies“ und dem individuellen Allheilmittel der Resilienz? Und wogegen richten sie sich?

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Online-Vortrag und anschließende Diskussion mit Julia Manek und Usche Merk

Meeting ID: 982 773 3532
Passcode: 6hp73C

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Der Vortrag ist Teil einer digitalen Reihe des AStA der TU Darmstadt zu “Krise – Protest – Utopie” Sommersemester 2021.