Datum

Jan 11 2023

Uhrzeit

18:15 - 21:00
Fritz Bauer Institut

Organisiertes Gedächtnis Kollektive Aktivitäten von Überlebenden der nationalsozialistischen Verbrechen

Nach Kriegsende entstanden in ganz Europa Organisationen von Überlebenden der NS-Verbrechen. Oftmals erstritten sie erste Erinnerungszeichen und trieben die Entstehung von NS-Gedenkstätten und die juristische Verfolgung der Täterinnen und Täter voran. Die Präsentation stellt die Forschungsergebnisse zur Geschichte und Bedeutung dieser Aktivitäten in transnational-vergleichender Perspektive vor. In Abgrenzung von den Begriffen des Gedächtnisses (Assmann) und der individuellen Zeitzeugenschaft wird das Konzept des »organisierten Gedächtnisses« eingeführt.

Dr. Philipp Neumann-Thein

ist stellvertretender Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora.

Dr. Daniel Schuch

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Geschichte in Medien und Öffentlichkeit am Historischen Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Dr. Markus Wegewitz

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora.