Datum

Feb 03 2022
Expired!

Uhrzeit

19:00 - 20:30
W3 Hamburg

Nachhaltigkeit in der Zukunft der Arbeit

Jenseits der Arbeit hin zu einer radikal nachhaltigen Post-Work-Gesellschaft?

Anmeldung erforderlich

arbeit global, Diskussion, Vortrag
Do, 03.02.2022
19:00 - 20:30
Mit: Tobi Rosswog - BildungsKollektiv imago

Auf einem begrenzten Planeten kann es kein unendliches Wachstum geben. Die Wachstumslogik wird dank der degrowth-Bewegung immer öfter kritisch diskutiert. Wir stellen allerdings die Arbeitslogik selbst nicht in Frage, die mit ihrem Produktivitäts- und Beschäftigungsfetisch dafür verantwortlich ist, dass destruktive Arbeit weiterhin legitimiert und praktiziert wird. Die ökosoziale Perspektive wird im Namen der angeblich doch so notwendigen Arbeit außer Acht gelassen und vollkommen ignoriert. Dabei sollte allen klar sein: Auf einem toten Planeten gibt es keine Arbeitsplätze.

Tobi Rosswog diskutiert in seinem interaktiven online-Vortrag die Fragen „Warum arbeiten wir?“ und „Wie können Lebensmodelle aussehen, ohne Arbeit zu leben?“

Vertiefend findet am Samstag, den 5. Februar von 10-14 Uhr der online-Workshop “Arbeit und Nachhaltigkeit – geht das zusammen?” statt.

Für die Durchführung der online-Veranstaltungen nutzen wir die Plattform zoom.

Referent*in: Als Aktivist, freier Dozent, Autor und Initiator ist Tobi Rosswog für die sozial-ökologische Transformation unterwegs. Mit all seiner Zeit und Energie setzt er sich für den Wandel ein – hin zu einer Gesellschaft jenseits von Arbeit, Eigentum, Geld und Tauschlogik. Seit zehn Jahren ist er in diesem Sinne aktiv und lädt in rund 150 Vorträgen im Jahr zum Perspektivwechsel ein. Unter anderem initiierte er die Bewegung living utopia, das BildungsKollektiv imago und die utopischen Freiräume Funkenhaus sowie das K20 Projekthaus mit, um diese Ideen praktisch erfahrbar zu machen. Dafür engagiert er sich auch im Stiftungsrat der Stiftung FreiRäume. 2018 erschien sein Buch „AFTER WORK“ und als Teil des I.L.A. Kollektiv war er als Autor an der Publikation “Das Gute Leben für Alle” (2019) beteiligt.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Museum der Arbeit Hamburg als Teil der Reihe Startup Torhaus und der W3_Werkstatt für internationale Kultur und Politik im Rahmen des Projekts arbeit global.