Date

Mrz 12 2021

Time

16:00 - 19:00
bpb - Bundeszentrale für politische Bildung

Postkolonialer Blick und koloniale Kontinuitäten // Fokus: Migration aus Afrika

Koloniale Kontinuitäten lassen sich in vielen gesellschaftlichen Bereichen erkennen: in der Wirtschaft, der Ökologie, der Politik, der Kultur sowie in der Bildung. In diesem bpb:seminar digital zur Einführung in das Thema Postkolonialismus fokussieren wir uns auf die Fragen, inwieweit koloniale Kontinuitäten die Beziehungen zwischen dem afrikanischen und dem europäischen Kontinent prägen und wie vor diesem Hintergrund Migrationsbewegen zu bewerten sind.

Gerade für die Migration von jungen Menschen aus Afrika nach Europa gibt es zahlreiche Gründe: Perspektivlosigkeit, Armut und fehlende Bildung zwingen viele zum Aufbruch. Im bpb:seminar digital beleuchten wir diese Gründe genauer und skizzieren die komplexen außenpolitischen Beziehungen zwischen Afrika und Europa. Im Austausch mit den Teilnehmenden suchen wir Antworten auf die Fragen, inwiefern diese Beziehungen in der kolonialen Geschichte wurzeln und wie diese bis heute nachwirken.

Ziel des bpb:seminars digital ist es, die historischen Zusammenhänge sichtbar zu machen und für die gewachsenen globalen Machtstrukturen zu sensibilisieren.

Joel Agnigbo ist in Togo geboren. Nach seinem Studium der Geschichte und Kommunikationswissenschaft an der Universität Lome und an der Universität Paris 7, ist er nach Siegen gezogen, wo er seinen Master in Internationaler Kulturgeschichte absolviert hat. Er interessiert sich für die afrikanische Geschichte und für Entwicklungspolitik. Er hat 2018 sein erstes Buch zum Thema veröffentlicht: “Stolpersteine auf dem Weg zur Freiheit. Von der Kolonisation Afrikas zur Migration.” Er arbeitet seit sieben Jahren im Bereich der nachhaltigen Entwicklungspolitik im internationalen Kontext in Bonn.

Paula Walderdorff studiert Lateinamerika- und Altamerikastudien an der Universität Bonn und beschäftigt sich vor allem mit feministischen und dekolonialen Bewegungen in Lateinamerika und schreibt ihre Abschlussarbeit über männliche Identitätspolitik und Feminizide.

Joel Agnigbo und Paula Walderdorff sind beide Teil der Initiative Bonn postkolonial und führen unter anderem für die Bundeszentrale für politische Bildung postkoloniale Stadtrundgänge durch Bonn durch. Aufgrund der aktuellen Situation können diese Stadtrundgänge derzeit nicht angeboten werden.

Technik-Check:
Ab 14.45 Uhr können Sie sich bereits in den Zoom-Raum einwählen. Bei Bedarf stehen Ihnen die Seminarleitenden für Technik-Checks zur Verfügung.

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Teilnahme am Seminar nur mit eingeschalteter Kamera und Mikrofon möglich ist. Bei diesem Seminar-Thema ist es uns besonders wichtig, dass Sie sich aktiv einbringen und mitdiskutieren können. Daher ist eine anonyme Teilnahme leider nicht möglich. Sollten Sie aus technischen Gründen keine Kamera zur Verfügung haben, teilen Sie uns das bitte mit.

 

Termin

12.03.2021, von 16:00 bis 19:00

Für

für alle, die verstehen wollen, wie die koloniale Vergangenheit bis heute nachwirkt

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung/bpb

Anmeldung

Teilnahmegebühr: keine

Wir weisen darauf hin, dass die Teilnehmer der digitalen Veranstaltung die Onlinedienste in eigener Verantwortung nutzen. Wir machen auch darauf aufmerksam, dass der Anbieter die Daten seiner Nutzenden entsprechend seiner Datenschutzrichtlinien abspeichert. Die bpb hat keinen Einfluss auf Art und Umfang der durch den Anbieter erarbeiteten Daten, die Art der Verarbeitung und Nutzung oder die Weitergabe dieser Daten an Dritte. Selbst bei Vorliegen einer Auftragsverarbeitung im Sinne des Art. 28 DSGVO hat die bpb keine abschließende Kontrollmöglichkeit.

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Für die Teilnahme sind eine stabile Internetverbindung, Kamera und Mikrofon notwendig.

Kontakt

kommunikation@bpb.de

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