Date

Apr 27 2021

Time

19:00 - 20:30
Heinrich-Böll-Stiftung

Orthodoxer Feminismus? Moderne Orthodoxie im Judentum und die Rolle der Frauen

Rahel Berkovits ist eine jüdisch-orthodoxe Feministin und seit 2015 auch ordinierte Rabbinerin. Sie ist Mitgründerin der Synagoge Shira Hadasha, die halachische Wege sucht, Frauen in den Gottesdienst einzubeziehen. Sie lehrt am Pardes Institut für Jüdische Studien in Jerusalem und publiziert über Frauen und jüdisches Recht ebenso wie über jüdische Sexualethik. Wie geht das alles zusammen? Wieviel modernes Denken hat in der Orthodoxie Raum? Mehr offenbar als unsere Vorstellungen zulassen. Inspiriert wurde Rahel Berkovits u.a. von ihrem berühmten Großvater Eliezer Berkovits, der seine rabbinische Ordination am Hildesheimer Seminar bekam und bis 1939 in Berlin lebte. Bereits er trat für Frauenrechte im Judentum ein.

Das Gespräch findet auf Englisch statt (mit zusammenfassenden Übersetzungen).

Mit:

Rahel Berkovits
orthodoxe feministische Rabbinerin und Publizistin, Pardes Institut für jüdische Studien, Jerusalem
Moderation:

Dr. Tom Kucera
Liberale Jüdische Gemeinde München Beth Schalom

 


Beachten Sie bitte, dass die Veranstaltung als Online-Seminar durchgeführt wird. Zur Teilnahme benötigen Sie einen Computer/ Laptop mit Internetzugang, einer Kamera (nicht zwingend notwendig) und der Möglichkeit Ton abzuspielen. Sie können Ihre technischen Voraussetzungen unter https://zoom.us/test überprüfen.

Adresse
▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung
Veranstalter/in
Petra-Kelly-Stiftung
Sprache
Deutsch
Englisch
Teilnahmegebühren
Eintritt frei!