Date

Mrz 18 2021

Time

19:00 - 20:00
Ökumenisches Netz Rhein-Mosel-Saar

Die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen auf die Länder des Globalen Südens

 Andrea Böhm plädiert für ein globales Recht auf Gesundheit in den Zeiten der Pandemie. Impfstoffe müssen gerecht verteilt werden. Zudem ist klar, dass Heilung nur global geht oder gar nicht.

Unter anderem unter Führung der WHO war im April 2020 die COVAX-Initiative gestartet, unterstützt von mittlerweile 190 Staaten sowie Stiftungen und Pharma-Firmen. Ziel ist, auch ärmere Länder möglichst schnell mit Impfstoff zu versorgen und bis Ende 2021 zunächst zwei Milliarden Dosen  für Mitarbeiter*innen des Gesundheitswesens und Risiko-Gruppen verfügbar zu haben. Dieses Ziel ist in Gefahr, weil reiche Länder sich durch bilaterale Verträge mit Pharmaunternehmen einen Löwenanteil der Impfstoffe gesichert haben. 

Andrea Böhm plädiert auch dafür, dass Forschungsergebnisse und Technologie geteilt werden und der Patentschutz für Medikamente und Instrumente gegen Covid-19 ausgesetzt wird. 

Mehr als 100 Staaten erheben diese Forderung, während USA, CDN, GB, EU und Schweiz dagegen sind, eben jene Länder mit einer starken Pharma-Industrie und -lobby. 

Darum geht es am 18. März. Andrea Böhm berichtet über Alternativen aus den Public Health-Kampagnen im Globalen Süden, vor allem in Afrika. //siehe: https://www.zeit.de/2021/06/corona-impfstoff-knappheit-impfdosen-europa-asien-afrika

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